Neues Provisionsmodell beim Verkauf von Immobilien

Die Regierung hat eine Neuregelung der Provisionen für die Vermittlung von Wohnungen und Häusern beschlossen. Bei Häusern gilt die Neuregelung nur für Reihenhäuser, Doppelhaushälften und Einfamilienhäuser. Zukünftig teilen sich in der Regel Verkäufer und Käufer die Provision. Es ist davon auszugehen, dass sich in München folgendes Modell durchsetzen wird: Verkäufer und Käufer tragen je 1,5 bis 2% der Vermittlungsprovision (zzgl. MwSt.).

Immobilienbesitzer, die von der bisherigen Regelung (Provision bezahlt der Käufer) profitieren möchten, sollten den Verkauf in den kommenden Wochen in die Wege leiten.

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Hausverkauf in München – lohnt sich das jetzt?

Welche Vorteile bringt ein Hausverkauf derzeit mit sich?

Ein Hausverkauf in München bringt derzeit den höchsten Erlös der letzten Jahrzehnte. Die Preise befinden sich auf einem Rekordniveau, zudem werden Verkäufer heftig umworben: Die Immobilien in der bayerischen Landeshauptstadt sind gefragt wie nie.


Was bieten Käufer und Makler in München an?

Käufer bieten horrende Preise, Makler werben mit kostenlosen Bewertungen der Immobilie, kostenlosen und persönlichen Erstberatungen sowie der umfassenden Betreuung. Verkäufer müssen sich um nichts kümmern. Sie können sich darauf verlassen, dass ein Makler ihre Immobilie zum Bestpreis vermittelt.

Die meisten Makler haben sehr viele vorgemerkte Interessenten in ihrer Datenbank, sie müssen oft die Immobilie nicht einmal bewerben. In München stehen derzeit die Käufer Schlange. Der Hintergrund: Nach wie vor – Stand Ende 2019 – steigen die Preise ungebremst.

Ist ein Ende dieses Trends in Sicht?

Das weiß niemand. Es gibt Gründe für oder gegen eine anhaltende Preissteigerung auf dem deutschen und vor allem auf dem Münchner Immobilienmarkt. Die Stadt ist das teuerste deutsche Pflaster, sodass manche Experten befürchten, dass den Käufern alsbald die Luft ausgehen könnte. Andere Experten verweisen auf die Zinssituation: Die Hypothekenzinsen sind und bleiben wohl auch im Keller, weil sie unmittelbar von der Leitzinspolitik der EZB abhängen.

Die neue EZB-Chefin Christine Lagarde hat nun schon mit ihrem Amtsantritt im Herbst 2019 klargestellt, dass sie an der Niedrigzinspolitik ihres Vorgängers Mario Draghi nichts ändern wird. Die Leitzinsen bleiben also bei 0,0 %, Banken zahlen Strafzinsen an die EZB für dort geparktes Geld und reichen diese Strafzinsen inzwischen an ihre Kunden weiter. Immobilienkredite hingegen vergeben sie zu den niedrigsten Zinsen seit vielen Jahrzehnten. Das dürfte den Bauboom und den Immobilienkauf weiter befeuern. Die Folge sind weitere Preissteigerungen. Hinzu kommt: Im internationalen Vergleich sind die deutschen Immobilien noch nicht zu teuer.

Zwar finden sich in München Quadratmeterpreise über 8.000 Euro, doch in Paris erreichen sie in Bestlagen 15.000 bis 30.000 Euro. Das ist der Preis pro Quadratmeter, wohlgemerkt! Eine Stadtvilla in München kostet gut und gern drei bis sechs Millionen Euro, doch in Paris kann sie 25 Millionen Euro kosten. Ähnlich hoch sind die Preise beispielsweise in London. Diese Fakten sprechen gegen eine Blase auf dem deutschen Immobilienmarkt. Es gibt aber auch gegenläufige Trends. So stagnierten von 2018 bis 2019 in einigen Münchner Stadtbezirken zum ersten Mal seit zehn Jahren die Preise.

Einige Marktbeobachter sprechen von einer Abkühlung auf hohem Niveau. Sie kennen zwar die hier zitierten Zahlen und Vergleiche auch, verweisen aber darauf, dass diese historisch und strukturell bedingt sind und auch bleiben. Traditionell ist Wohnraum in Frankreich teurer, daher auch kleiner. Das Leben spielt sich viel eher auf den Straßen ab. In einigen südeuropäischen Ländern ist er wiederum viel günstiger als hierzulande, ohne dass es auf Jahrzehnte betrachtet einen Anpassungsdruck gegeben hätte.

Kurz und gut: München ist nicht Paris und wird es auch nicht. Möglicherweise neigt sich der Immobilienboom in deutschen Metropolen doch langsam seinem Ende zu. Wenn es aber so wäre, sollten Eigentümer, die eigentlich verkaufen wollen, jetzt nicht mehr zögern. Vielleicht sinken die Preise schon im kommenden Jahr.Was ist von einem Makler in München zu erwarten?

Zunächst einmal kann der Makler die Immobilie recht schnell wenigstens in groben Zügen bewerten. Er sorgt bei Bedarf auch für ein handfestes Wertgutachten, wenn Besitzer dieses zum Haus verkaufen in München benötigen. Darüber hinaus verfügt er in der Regel über eine große Käuferdatenbank und kann daher sofort ermitteln, wie viele Interessenten es für das betreffende Objekt geben dürfte.

Für dieses erstellt er dann ein Exposé, schaltet nötigenfalls noch Werbung (was oft nicht nötig ist), lässt sich von Interessenten kontaktieren oder nimmt mit ihnen Kontakt auf und checkt ihren finanziellen Hintergrund. Anschließend organisiert er die Besichtigungen, führt Preisverhandlungen, entwirft den Kaufvertrag und begleitet schließlich, wenn sich Käufer und Verkäufer einig geworden sind, den Notartermin.

Der Immobilienverkauf mit einem Makler führt zu einem höheren Verkaufserlös, geht schneller und läuft deutlich stressfreier ab. Vor allem mit dem finanziellen Hintergrundcheck von Kaufinteressenten sind private Verkäufer überfordert. Zwar könnten sie theoretisch von einem potenziellen Vertragspartner eine Schufaauskunft anfordern, doch in der Regel wissen sie das nicht oder schrecken davor zurück. Mit der Schufaauskunft allein ist es auch nicht getan, sie müssten sich auch Einkommensnachweise zeigen lassen.

Die Schufa erfasst das Einkommen nicht. Die berufliche und familiäre Situation von Interessenten spielt ebenfalls eine überragende Rolle. Ein Makler mit seiner umfassenden Erfahrung erfragt behutsam, aber nachdrücklich solche Fakten oder schätzt sie ein, außerdem lässt er sich Einkommensnachweise zeigen und fordert in jedem Fall die Schufaauskunft an (nötigenfalls per Selbstauskunft des Interessenten). Wer ein Immobiliengeschäft in einer Boomstadt wie München abschließen möchte, sollte auf die fachliche Expertise eines Maklers vertrauen.

Wie viel ist die Immobilie wert?

Die Wertermittlung einer Immobilie kann über ein Gutachten erfolgen, doch dieses ist teuer. Makler schätzen Werte für den Verkäufer kostenlos und dabei sehr genau ein. Sie verfügen über genügend Daten zum Markt, um nach Kenntnis der Daten einer Immobilie – Lage, Größe, Bauart, Ausstattung, Zustand – und nach ihrer Besichtigung einen relativ genauen Preis bestimmen zu können. Der Rest ist Verhandlungssache.

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